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Detektei AS · Vorschau

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Fallakte · Privat

Untreue in Frankfurt

Eine Ehefrau aus Hamburg ahnte, dass die häufigen Geschäftsreisen ihres Mannes nach Frankfurt nicht rein beruflicher Natur waren — eine eintägige Observation brachte Gewissheit.

Deutschlands Finanzmetropole Frankfurt zieht täglich Geschäftsleute zu Terminen, Präsentationen und Verhandlungen an — die meisten davon völlig unauffällig. Auch die Reisen des Mannes unserer Klientin aus Hamburg, der als Geschäftsmann immer häufiger nach Frankfurt fuhr und dort so manches Wochenende verbrachte, erschienen ihr zunächst normal.

Misstrauisch wurde sie erst, als sie ihn während dieser „Geschäftsreisen" fast nie direkt am Handy erreichte — auch nicht am Wochenende. Seine Erklärung, er könne während der Verhandlungen schlecht ans Telefon gehen, überzeugte sie zunehmend weniger. Über das Internet fand sie die Detektei AS und schätzte es sehr, gleich einen erfahrenen Privatdetektiv am Telefon zu haben statt einer Telefonzentrale.

Um die Kosten möglichst gering zu halten, bat unser Detektiv um Angaben zu den nächsten Geschäftsterminen, dem gebuchten Hotel und den angeblichen Geschäftspartnern. Wenige Tage später lagen uns Flugdaten, Hotelreservierung und der genannte Geschäftspartner — ein Frankfurter Finanzinstitut — bereits vor.

An einem Freitag um 11.30 Uhr begann die Observation am Frankfurter Flughafen. Anhand eines Fotos erkannten wir den Ehemann sofort bei der Ankunft aus Hamburg und folgten ihm zunächst zu Fuß zu seinem Hotel direkt am Flughafen, dann per S-Bahn zum Hauptbahnhof. Statt eines Lokals im dortigen Rotlichtmilieu suchte er einen Juwelier auf, kaufte eine goldene Uhr und ging weiter zum bereits bekannten Finanzinstitut.

Gegen 17.45 Uhr verließ er das Gebäude gemeinsam mit einer elegant gekleideten Bankerin, mit der er per Taxi zu einem Apfelweinlokal in Sachsenhausen fuhr. Unauffällig an einem Nachbartisch platziert, beobachtete unser Detektiv das vertraute Verhältnis der beiden und hielt fest, wie der Ehemann ihr die goldene Uhr überreichte — gefolgt von einer Umarmung. Der Abend endete mit dem Paar zurück im Hotel am Flughafen, mit ausreichend dokumentierten Küssen und Umarmungen, sodass sich eine nächtliche Beobachtung erübrigte.

Ein kurzer Anruf bei der Ehefrau genügte: Die Beweise reichten aus, die Observation wurde beendet, um weitere Kosten zu vermeiden. Binnen eines einzigen Tages war der Fall geklärt — dank guter Vorrecherche gelingt das nicht immer so schnell, aber oft schneller, als Betroffene erwarten.

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