Taschendiebstahl in Barcelona
An der Sagrada Família und den Ramblas schlugen Taschendiebe zu, sobald keine Polizei zu sehen war — getarnte Ermittler änderten das.
Die touristischen Hotspots Barcelonas — die Sagrada Família, Museen und die Flaniermeile Les Rambles — zogen regelmäßig Taschendiebe an, die es auf unaufmerksame Besucher abgesehen hatten. Für die örtliche Polizei war die Lage schwierig: Sobald Beamte sichtbar waren, stellten die Diebe ihre Aktivität ein, um unmittelbar danach weiterzumachen.
Die Detektei AS setzte daraufhin verdeckte Ermittler ein, die an neuralgischen Punkten harmlos als nordeuropäische Touristen auftraten. Spanische Zivilbeamte hielten sich unauffällig in der Nähe bereit und griffen erst auf ein Zeichen der Detektive ein — so schöpften die Taschendiebe keinen Verdacht, beobachtet zu werden.
Besonders erfolgreich war der Einsatz an den Ramblas und der Sagrada Família, wo Besucher am unachtsamsten mit ihren Wertsachen umgingen. In den Museen waren die überwiegend älteren, aufmerksameren Besucher dagegen seltener betroffen.
Eine besondere Entdeckung gelang den Ermittlern dabei: Unter den gefassten Taschendieben befand sich auch ein dreiköpfiges Trio aus Deutschland, das seinen Opfern eigens von Frankfurt bis nach Barcelona gefolgt war — ein Beleg für die Vorteile der Detektei AS in Spanien: keine Sprachbarriere, dafür Ortskenntnis und kulturelles Verständnis vor Ort.
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