Mitarbeiterüberwachung bei Lohnfortzahlungsbetrug
Zwei Fälle aus dem Rhein-Main-Gebiet zeigen, wie schnell sich vermeintliche Krankschreibungen bei genauerem Hinsehen als Lohnfortzahlungsbetrug entpuppen.
Krank direkt nach der Kündigung
Ein Bauarbeiter, dem ordnungsgemäß gekündigt worden war, meldete sich schon einen Tag später krank. Das kam seinem Arbeitgeber spanisch vor, und er wandte sich an unsere Wirtschaftsdetektive. Mit Name und Adresse in Frankfurt-Rödelheim führten unsere Ermittlungen schnell zum Ziel: Der Mann war kerngesund und arbeitete bereits schwarz auf der Baustelle eines privaten Auftraggebers.
Rückenleiden trotz Hausbau
Ein Mitarbeiter eines Frankfurter Kaufhauses an der Zeil ließ sich mehrmals im Jahr wegen Rückenproblemen krankschreiben. Als seinem Arbeitgeber zu Ohren kam, dass der Mann sich gerade ein Häuschen am Frankfurter Berg baute, kamen ihm Zweifel am hartnäckigen Rückenleiden seines Angestellten. Unsere Ermittlungen im Jahr 2014 bestätigten den Verdacht: Der Mitarbeiter schleppte auf seiner eigenen Baustelle mühelos Zementsäcke und Dachziegel.
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