Lieferirrtum in Extremadura
Ein deutscher Handelspartner drohte mit Vertragskündigung und Schadenersatzklage, weil angeblich minderwertiger Schinken geliefert wurde — die Spur führte zu einem gekündigten LKW-Fahrer.
Vasco de S., ein anerkannter Produzent von iberischem Eichel-Schinken aus Jerez de los Caballeros in der Provinz Badajoz, geriet in eine ernste Geschäftskrise: Ein deutsches Lebensmittelunternehmen drohte, sämtliche Verträge zu kündigen und Schadenersatz zu fordern. Der Kunde gab an, statt der hochwertigen, eichelgefütterten Ware gewöhnlichen deutschen Schinken erhalten zu haben — die Lieferung sei nur ein Drittel des in Rechnung gestellten Werts wert gewesen.
Die Ermittler der Detektei AS verfolgten die Lieferung über das beauftragte Logistikunternehmen zurück und identifizierten einen kurz zuvor entlassenen LKW-Fahrer als Verantwortlichen.
Mit den Ermittlungsergebnissen konfrontiert, gestand der Fahrer, sich gewöhnlichen deutschen Schinken besorgt und die Verpackungen notdürftig ausgetauscht zu haben. Die Versicherung des Spediteurs kam in der Folge für den Schaden auf.
Die Detektive nahmen anschließend Kontakt zum deutschen Abnehmer auf und klärten den tatsächlichen Sachverhalt. Auf ihre Empfehlung hin trafen sich Vasco de S. und der Kunde persönlich — das wiederhergestellte Vertrauen mündete sogar in erweiterte Bestellungen für Eichel-Schinken aus Spanien.
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