Kunstraub in Brzeg, Polen
Ein polnischer Kunsthändler bot dem Baron von P. eine angebliche Canaletto-Kopie aus dessen eigenem Schloss an — die Spur führte bis nach Brzeg und in drei weitere polnische Städte.
Ein betagter Adliger, Baron von P. aus Aschaffenburg, beauftragte die Detektei AS mit der Überprüfung eines polnischen Kunsthändlers. Dieser hatte ihm ein vermeintlich wertvolles, Canaletto zugeschriebenes Gemälde aus einem der ehemaligen Schlösser des Barons in Oberschlesien angeboten — der Baron erkannte die Fälschung sofort, da er das Original bereits zuhause besaß.
Da der Baron dem Händler zwar misstraute, mit ihm aber schon seit Jahren in Kontakt stand, wollte er nicht vorschnell Anzeige erstatten, sondern zunächst das volle Ausmaß von dessen zurückliegenden Machenschaften verstehen.
Die Ermittler verfolgten den Verdächtigen, Pawel S., von Deutschland aus nach Polen — bis in die mittelalterliche Stadt Brzeg (Brieg) unweit von Breslau. Dort fanden sie sein Geschäft: „Antiquitäten, Restaurationen, Kunsthandel – Pawel S."
Weitere Observationen führten die Detektive bis nach Szczecin, Kraków und Warszawa, wo der Händler wiederholt beim Empfang von Gemälden beobachtet wurde — ausnahmslos Fälschungen. Mit den Beweisen konfrontiert, willigte der Kunsthändler ein, den Baron vollständig zu entschädigen, um einer Strafanzeige zu entgehen.
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