Industriespionage in Aschaffenburg
Ein Aschaffenburger Möbelhersteller wundert sich, warum Wettbewerber seine Neuheiten schon vor der Markteinführung kennen — Wanzensuche und Personalprüfung bringen den Verräter ans Licht.
Der Inhaber eines Aschaffenburger Möbelunternehmens wendet sich an die Wirtschaftsdetektei AS, weil interne Informationen ungewöhnlich schnell nach außen dringen: Kunden kennen Interna, ohne dass sie offiziell davon wissen könnten. Noch bevor eine innovative Esszimmerkollektion offiziell vorgestellt wird, fragen Wettbewerber bereits gezielt danach.
Unsere Ermittler überprüfen zunächst die Belegschaft — insbesondere neue Mitarbeiter und kürzlich ausgeschiedene Kollegen — und nehmen zugleich Wettbewerber aus der Rhein-Main-Region und Bayern in den Blick, die von den gestohlenen Plänen profitieren könnten. Ein spezialisiertes Team durchsucht die Geschäftsräume nach Abhörtechnik und wird fündig: In der Design-Abteilung ist eine Wanze in einer dekorativen Blumenvase versteckt.
Die Personalüberprüfung führt zu einem erst vier Monate zuvor eingestellten Mitarbeiter aus der Buchhaltung mit familiären Verbindungen zu einem Wettbewerber in Wiesbaden. Zur Produktentwicklung hatte er zwar keinen Zugang, wohl aber Gelegenheit, die Wanze zu platzieren. Unsere Detektive beobachten ihn nach Feierabend, als er bemerkt, dass die Abhörgeräte verschwunden sind, und gezielt die Blumenvase kontrolliert. Als die Detektive plötzlich hinter ihm auftauchen, reagiert er schuldbewusst und zutiefst erschrocken — und gesteht ohne weiteren Druck.
Der Firmeninhaber erstattet Anzeige und kündigt dem Mitarbeiter fristlos.
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