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Fallakte · Privat

Häusliche Gewalt in Bielefeld

Nach acht Jahren häuslicher Gewalt trennt sich eine Bielefelderin von ihrem Mann — die Detektei AS sichert die Beweise, die vor Gericht den Ausschlag geben.

Nach acht Jahren Ehe entschließt sich Karla M. aus Bielefeld, ihren gewalttätigen Ehemann Konstantin zu verlassen — und muss erkennen, dass sie trotz jahrelanger Misshandlungen dessen Gewaltbereitschaft massiv unterschätzt hat. Die beiden gemeinsamen Kinder mussten hilflos mit ansehen, wie ihr Vater die Mutter schlug und misshandelte.

Der Weg zur Trennung

Als Konstantin von ihr verlangt, die gemeinsame, in seinem Eigentum stehende Wohnung in Brackwede zu verlassen — sie wolle ja ohnehin die Trennung —, wendet sich Karla M. an einen Anwalt. Dieser rät ihr, eine Detektei einzuschalten, die Erfahrung mit häuslicher Gewalt und mit Beweissicherung im Sinne des Gewaltschutzgesetzes hat. Da Karla M. sich nicht von einem Tag auf den anderen mit ihren Kindern eine neue Bleibe suchen kann, ist sie darauf angewiesen, zunächst allein und ohne Angst vor weiteren Übergriffen in der Wohnung bleiben zu können.

Während der Rechtsanwalt eine Härtefallscheidung einleitet und Karla M. zusätzlich Unterstützung bei einer Opferschutz-Vereinigung sucht, sammelt die Detektei AS in Bielefeld gerichtsverwertbare Beweise — denn allzu oft bekommen Opfer vor Gericht kein Recht zugesprochen, weil am Ende nur Aussage gegen Aussage steht.

Schutz in der eigenen Wohnung

Per einstweiliger Verfügung weist das Amtsgericht Bielefeld Konstantin aus der gemeinsamen Wohnung. Unsere Detektive installieren dort Überwachungstechnik, die Karla M. nur dann aktiviert, wenn es an der Tür klingelt — das dient der Beweissicherung und nimmt ihr zugleich das Gefühl, ihrem Ehemann schutzlos ausgeliefert zu sein. Zusätzlich beobachten unsere Detektive Konstantin, der ins nahegelegene Herford zieht, und recherchieren in seiner Vergangenheit nach weiteren Spuren seiner Gewaltbereitschaft.

Konstantin, der über die gerichtlich angeordnete Wohnungsüberlassung außer sich vor Wut ist, schikaniert Karla M. zunächst mit Drohanrufen. Nur wenige Tage nach Beginn der Beobachtung taucht er unangemeldet bei ihr auf. Glücklicherweise aktiviert Karla M. die Überwachung, bevor sie ihm öffnet, und informiert unsere Detektive.

Beweise, die nicht zu leugnen sind

Ohne Vorwarnung geht Konstantin mit wüsten Beschimpfungen auf seine Frau los. Als er sich in Rage redet und Karla M. und die Kinder bedroht, informieren unsere Detektive die Polizei, die umgehend anrückt und dank des Zweitschlüssels, den Karla M. den Ermittlern zur Sicherheit überlassen hatte, das Schlimmste verhindern kann.

Auf frischer Tat ertappt und angesichts der Videoaufnahmen sowie der polizeilichen Protokolle bleibt Konstantin keine Möglichkeit, die häusliche Gewalt abzustreiten. Das Gericht räumt Karla M. sechs Monate Zeit ein, um Arbeit und eine eigene Wohnung im Raum Bielefeld zu finden; Konstantin wird untersagt, sich seiner Frau und den Kindern zu nähern. Das Sorgerecht wird ihr zugesprochen, Kontakt zum Vater ist nur unter professioneller Aufsicht möglich. Ohne die Arbeit unserer Detektive wäre es für Karla M. sehr schwer gewesen, die Brutalität ihres Noch-Ehemanns zu beweisen.

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