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Detektei AS · Vorschau

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Fallakte · Privat

Graffiti in Aschaffenburg

Als ein Unbekannter den frisch gestrichenen Büro-Kiosk der Detektei AS in Aschaffenburg mit Graffiti besprühte, übernahm der Inhaber kurzerhand selbst die Nachtwache.

Aschaffenburg am Rand des Spessart gilt manchen als „Bayerisches Nizza" — mildes Klima, hohe Kneipendichte und ein reges mittelständisches Unternehmertum in einer Stadt mit knapp 70.000 Einwohnern. Auch die Detektei AS ist hier mitten im Zentrum präsent: in der Bavaria-Passage zwischen Weißenburgstraße und Heinsestraße, in einem kleinen Pavillon, an dem so mancher Passant stehen bleibt.

Vor einiger Zeit beschloss ein Unbekannter, sich auf dem frisch gestrichenen weißen Büro-Kiosk der Detektei AS mit Sprühfarbe zu „verewigen" — ohne zu ahnen, dass der Inhaber der Detektei so etwas gar nicht schätzt.

Kurzerhand legte sich der Detektiv selbst auf die Lauer: Er zog heimlich mit einer Luftmatratze in das eigene Büro ein und „wohnte" dort für einige Nächte. In der dritten Nacht weckte ihn ein Geräusch — jemand hatte ein Fahrrad an die Holzwand des Pavillons gelehnt.

Durch den Fensterspalt beobachtete er, wie ein junger Mann mit ein paar Spraydosen erneut begann, die gerade erst renovierte Wand zu besprühen. Der Detektiv öffnete leise die Tür, nutzte den Überraschungsmoment und schlug dem jungen Mann kurz und bestimmt auf die Hand, sodass die Dose zu Boden fiel — gefolgt von einem energischen Griff, der den Sprüher völlig konsterniert zurückließ.

Der Kiosk wurde neu gestrichen, und der junge „Künstler" hat sein Hobby inzwischen gewechselt.

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